AGB

Alle unsere Angebote sind freibleibend. Von unseren AGB abweichende Kundenwünsche, Vereinbarungen und Nebenabreden erlangen erst nach schriftlicher Bestätigung durch uns Verbindlichkeit. Vom Kunden genannte Bedingungen und Konditionen sind uneingeschränkt ungültig, auch wenn sie der Bestellung zugrunde gelegt wurden und von uns nicht widersprochen wurden. Sie gelten als nicht vereinbart. Die Auslösung eines Auftrages erfolgt grundsätzlich schriftlich über die Bestellliste per mail oder postalisch. Der Besteller ist berechtigt, innerhalb von 7 Tagen vom Auftrag zurück zu treten. Erst nach diesem Termin beginnt die Lieferfrist. 

Liefertermine werden von uns mit der gebotenen Sorgfalt festgelegt und genannt, unter Zugrundelegung eines normalen Ablaufs der Produktion. Die Lieferzeit beginnt erst nach vollständiger Klärung sämtlicher Einzelheiten, die mit dem Auftrag in Zusammenhang stehen. Die Lieferfrist verlängert sich – auch innerhalb eines Lieferverzuges – bei Eintritt unvorhergesehener Hindernisse, die wir trotz der nach den Umständen des Falles zumutbaren Sorgfalt nicht abwenden konnten, gleichwohl, ob sie mit unserer Firma oder unseren Lieferanten eingetreten sind. Dasselbe gilt, wenn nach Vertragsabschluss durch Änderung technischer Einzelheiten durch den Besteller eine Verlängerung der Produktionszeit erforderlich wird. Teillieferungen gelten als vereinbart, sofern sie nicht ausdrücklich schriftlich ausgeschlossen wurden. Sie können jeweils als gesonderte Lieferung abgerechnet werden. 

Bei Lieferverzug ist der Besteller zum Rücktritt bei dem vom Lieferer nicht zu vertretenden Verzögerungen nur berechtigt, wenn er die Lieferung schriftlich angemahnt hat und der Lieferer trotzdem nicht in der Lage ist, innerhalb von 6 Wochen zu liefern. Sofern der Lieferer die vereinbarte Lieferfrist aus anderen Gründen nicht einhalten kann, hat der Besteller dem Lieferer eine angemessene Nachlieferzeit (mindestens 4 Wochen) zu gewähren. Beim Rücktritt vom Vertrag durch den Besteller sind wir, sofern wir auf Lieferung verzichten, berechtigt, Schadenersatz in Höhe von 20 Prozent des Auftragswertes zu verlangen. Tritt der Lieferer aus wichtigem Grunde vom Vertrag zurück – z.B. bei berechtigtem Zweifel an der Kreditwürdigkeit des Bestellers – so steht ihm Schadenersatz in Höhe von 10 Prozent des Auftragswertes zu. Sowohl dem Besteller als auch dem Lieferer bleibt es vorbehalten, abweichend von dieser Pauschalregelung einen niedrigeren oder höheren Schaden nachzuweisen. Der Anspruch ist vertraglich vereinbarter Schadenersatz, nicht Vertragsstrafe. 

Sollten Produkte und Leistungen Mängel aufweisen, so sind sie sofort nach Bekanntwerden dem Lieferer schriftlich anzuzeigen. Bei berechtigten Sachmängeln beschränken sich die Gewährleistungsansprüche gegen den Lieferer auf Nachbesserung, sofern dies nicht möglich ist, auf Ersatzlieferung. Dafür hat der Besteller dem Lieferer eine angemessene Zeit zu gewähren, anderenfalls wird der Lieferer von jeder Haftung frei. Für Mängel, die durch ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, natürliche Abnutzung, Verschleiß, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung entstehen, wird eben so wenig Gewähr geleistet, wie für die Folgen unsachgemäßer und ohne Einwilligung des Lieferers vorgenommener Änderungen und Instandsetzungen durch den Besteller oder Dritte. Mängelrügen haben auf die Erfüllung vereinbarter Zahlungsbedingungen keinen Einfluss und berechtigen nicht zur Geltendmachung eines Zurückhaltungsrechts, noch zur Aufrechnung gegen Forderungen jeglicher Art. 
Der Lieferer behält sich Eigentum und Verfügungsrecht an den Liefer- und Leistungsgegenständen bis zum Eingang sämtlicher Zahlungen aus dem Vertrag vor. Dieser Eigentumsvorbehalt bleibt bestehen, auch wenn die Liefer- und Leistungsgegenstände in eine Leistung beim Besteller für Dritte eingehen. 

In Abbildungen, Zeichnungen, Fotos und sonstigen Unterlagen und Mustern behalten wir uns Eigentum und Urheberrecht vor. Sie sind auf Verlagen innerhalb von 14 Tagen für uns kostenfrei zurück zu senden und dürfen nicht an Dritte ohne unsere Einwilligung weiter gegeben werden. 

Sonderanfertigungen sind solche Leistungen, die nicht serienmäßig produziert, sondern auf Kundenwunsch angefertigt werden. Sie sind von der Rückgabe ausgeschlossen. Der Besteller trägt dafür Sorge, dass durch die von ihm vorgeschriebene Herstellung Rechte Dritter nicht verletzt werden. 

Soweit für die einzelnen Lieferungen und Leistungen keine gesonderte Preisabsprache erfolgte, gelten die Lieferpreise am Tage der Bestellung, unabhängig davon, ob sie dem Besteller zum Zeitpunkt der Bestellung bekannt waren. Preisangaben in der Bestellliste verstehen sich als Preise inclusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Ansonsten sind Preise eindeutig als Netto- oder Bruttopreise ausgewiesen. Zahlungen sind innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum fällig. Der Lieferer behält sich vor, die Bezahlung der Leistung in Vorkasse zu verlangen. Mit Überschreitung vereinbarter Zahlungsziele einzelner Rechnungen werden sämtliche Forderungen sofort fällig und einklagbar. Gerät der Besteller mit der Zahlung des Kaufpreises ganz oder teilweise in Verzug, ist der Lieferer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe der ortsüblichen Bankzinsen für Girokontenüberschreitungen ab Rechnungsdatum zu verlangen. Ein Zahlungsverzug tritt bei Zahlungsüberschreitung ohne Mahnung ein. Bei Zahlungsverzug kommen alle gewährten Rabatte, Skonti oder sonstige Vergünstigungen und Preisnachlässe in Wegfall. Sie sind als weiterer Verzugsschaden sofort zu bezahlen. Der Versand der Lieferungen und Leistungen erfolgt grundsätzlich mit versichertem Paket. Versandkosten werden nach den tatsächlichen Aufwendungen berechnet. Ab einem Auftragsvolumen von 500 EUR netto erfolgt der Versand in Deutschland kostenfrei, sofern die Lieferung und Leistung mit einem normalen Paket versandt werden kann. 

Bei Aufträgen, die ein Wertvolumen von 1.000 EUR überschreiten, werden bei der Bestellauslösung 35 Prozent des Gesamtwertes auf der Grundlage einer Abschlagsrechnung des Lieferers zur Zahlung fällig. 
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Lieferers. 

Die Rechtsunwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser AGB berührt die Gesamtwirksamkeit der AGB nicht. Mit der Unterschrift auf der Bestellung erkennt der Besteller die vorliegenden AGB ohne weitere Bestätigung an. 
Die vorliegenden AGB erlangen ab dem 1. Januar 2017 Wirksamkeit. Alle vorherigen AGB verlieren mit diesem Datum ihre Gültigkeit. 

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Letzte Änderung: 25.10.2017 16:55